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Evaluierung transformationsdefekter E1A-Mutanten als antineoplastische Transgene zur Therapie von Kaposi-Sarkomen, Melanomen und weiteren AIDS-assoziierten Tumoren

Die Verwendung des bereits in klinischen Studien eingesetzten (Adenovirus Typ 5 (Ad5)-E1A-Gens) adenoviralen E1A-Gens als multifunktionelles antineoplastisches Transgen hat den Nachteil, daß die Hauptprodukte der 13S- und 12S-mRNAs ein Transformationspotential besitzen.

Wir haben daher Derivate der definierten Ad5- und erstmals auch der Ad12-13S-E1A-cDNA konstruiert, bei denen transformationsrelevante Sequenzen entfernt wurden, deren tumorsupprimierende Aktivität jedoch erhalten geblieben ist. Wegen seiner multifunktionellen antionkogenen, antimetastatischen und Apoptose-induzierenden Funktionen stellt E1A ein besonders breitbandig wirkendes antineoplastisches Transgen dar, welches das Wachstum einer Vielzahl von Tumoren supprimiert und eine geringe Toxizität für Normalgewebe aufweist. Im ersten Teil unseres Projekts sollen therapeutische Vektoren (pVAX) sowohl mit diesen als auch mit noch zu konstruierenden cDNAs auf der Basis der 13S-Ad12-E1A-cDNA hergestellt werden, die zur Steigerung der Transduktionseffizienz im Tumorgewebe herpesvirale VP22-Sequenzen enthalten sollen, welche den interzellulären Austausch des fusionierten Transgenproduktes erlauben. Mit diesen Konstrukten sollen Untersuchungen mit HHV-8-positiven Zellinien und Melanomzellinien in Kultur sowie mit Zellinien und transplantierten humanen Kaposi-Sarkomen und Melanomen auf der Nacktmaus durchgeführt werden. Neben der Transduktionseffizienz in vitro und in vivo und der Sicherheit der Anwendung in vivo wollen wir die E1A-Derivate-vermittelte Suppression des malignen Wachstums der Tumorzellen/Tumore sowie der Metastasierung bei intratumoraler bzw. systemischer Applikation untersuchen. Die mögliche Suppression der Transkription (Promotor-Studien) und Expression latenter viraler Gene (LT1/2) des HHV-8/KSHV durch das 12S-Spleissprodukt unserer E1A-Derivate, die die Apoptose in HHV-8-positiven Tumoren auslösen sollten, ist ein weiterer Teil unserer Analysen. Die E1A-Derivate sollen des weiteren bezüglich ihrer Fähigkeit untersucht werden, Apoptose auch in HHV-8-negativen Tumorzellen zu induzieren. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung effizienter E1A-abgeleiteter Transgene für die Tumortherapie.

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